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Mittwoch, 26. April 2017

Die heutige Situation im Nahen Osten; #3

























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Krieg und Gewalt haben den Nahen Osten in den letzten 100 Jahren geprägt.
Olivier Flumian beschreibt im dritten Teil seiner Serie das Ende des Kalten Krieges und die Vergänglichkeit der amerikanischen Vorherrschaft.
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Der Zerfall des sowjetischen Imperiums im Jahre 1991 eröffnet eine besondere Periode in der Weltgeschichte wie auch in der Geschichte der Region.
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Die „amerikanische Supermacht“ entfaltet sich, ohne auf größere Widerstände zu stoßen. Die Invasion Kuwaits durch den Irak Saddam Husseins ist die Folge.
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Siehe weiter unter:
https://neue-debatte.com/2017/02/12/die-heutige-situation-im-nahen-osten-teil-33/
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Quelle: Olivier Flumian
Neue-Debatte.com
.Olivier Flumian ist ein französischer Historiker. Sein Beitrag erschien erstmals bei dem Kooperationspartner Pressenza.
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Die heutige Situation im Nahen Osten; #2


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1990 – Spielball im Kalten Krieg (Teil 2/3) 
Olivier Flumian 

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Nach dem Zweiten Weltkrieg stehen sich Ost und West unversöhnlich gegenüber.
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Olivier Flumian veranschaulicht im zweiten Teil seiner Serie die Auswirkungen des Kalten Krieges und die Gier des Westens nach Erdöl auf den Nahen Osten.
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Die traditionelle Rivalität zwischen Frankreich und England, für die der Mittlere Orient in der Zwischenkriegszeit der Schauplatz war, wird am Ende des Zweiten Weltkrieges durch die Gegnerschaft zwischen Amerika und der Sowjetunion abgelöst und prägt die Region für fast ein halbes Jahrhundert.
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Siehe weiter unter:
https://neue-debatte.com/2017/02/11/der-nahe-osten-im-kalten-krieg-teil-23/
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Quelle: Olivier Flumian
Neue-Debatte.com
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Die heutige Situation im Nahen Osten; #1


























Von einem Weltkrieg in den nächsten (Teil 1/3) 
Olivier Flumian

Was treibt die Konflikte im Nahen Osten an?
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Der französische Historiker Olivier Flumian hat die Situation in einer 3-teiligen Serie aufgearbeitet. Es ist der Schlüssel zum Verständnis einer Region, die durch die geopolitischen Gegebenheiten am Vorabend des Ersten Weltkriegs massiv beeinflusst wurde.
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Um die aktuelle Situation im Nahen Osten verstehen zu können, muss man auf die Geschichte der letzten 100 Jahre zurückschauen.
Tatsächlich erklären die geopolitischen Gegebenheiten am Vorabend des Ersten Weltkriegs zu einem Großteil die Vielfalt und die Verwicklungen der gegenwärtigen Konflikte.
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Siehe weiter unter:
https://neue-debatte.com/2017/02/10/die-heutige-situation-im-nahen-osten-von-einem-weltkrieg-in-den-naechsten-teil-13/

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Quelle: Olivier Flumian
Neue-Debatte.com
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Montag, 9. Juli 2012

Ein Gedicht von Ardašir Pârse: Flammende Sehnsucht

Quelle: parseundparse



Naher Osten - Middle East - Lyrik:

Flammende Sehnsucht

Ein Gedicht von Ardašir Pârse
Im Innern des Herzens lodernd sie brennt
Und keine Gnade mit niemand sie kennt

Wie rotes Feuer das alles verschlingt

Wem sie befällt viel Kummer sie bringt


***

Du quälst Dich so, Tag aus und Tag ein
Du kannst keinen Moment ohne sie sein

Erst wenn sie da ist, endet ihr Spiel

Wenn Du dem Nah bist, was Dir so gefiel


***

Doch wo sie ist, gewährt auch die Liebe
Fern ab der Lust, fern ab der Triebe

Ach Amir, Du gerätst in höchste Not

Bis Du Dir wünschst Du seist endlich tot


***

Wer diese Kraft einmal kannte, sie sehr gut kennt
Oh, Flammende Sehnsucht man sie nennt.
von Ardašir Pârse



Quelle: parseundparse

Kommen sich Ägypten und der Iran näher?

Quelle: IH online

Naher Osten - Middle East - POLITIK:
Kommen sich Ägypten und der Iran näher?


Ali Akbar Salehi, Teherans Außenminister, gab bekannt, der Iran sei gewillt, die wechselseitigen Beziehungen zu Ägypten aufzubauen, die Botschaften wieder zu eröffnen und die Botschafter auszutauschen. 



Die Islamische Republik löste die formellen Beziehungen mit Ägypten, nachdem Kairo 1979 den Friedensvertrag mit Jerusalem besiegelte.
Der Iran störte sich auch an der Entscheidung Ägyptens, dem entmachteten Schah politisches Asyl zu gewähren.
Auch Kairos Unterstützung für Saddam Hussein während des Irakkrieges, als Ägypten geschätzte fünf Milliarden US-Dollar (umgerechnet über vier Milliarden Euro) sowie Panzer, Sowjetische Scud-B-Raketen und anderer Munition sponsorte.
Die Tatsache, dass Ägypten Hilfe aus den USA bekam (jährlich schätzungsweise zwei Milliarden US-Dollar) hat die Spannungen noch verstärkt. Iranische Beamte betitelten Ägypten wiederholt als „Marionette des Westens“. 


Das Mubarak Regime hat das Nuklearprogramm des Irans lange mit Misstrauen betrachtet, sowie auch die Unterstützung verschiedener terroristischer Organisationen (wie Hamas und Hisbollah), die die Sicherheit in der Region gefährden.
Ägypten, Zentrum der sunnitisch-islamischen Lehre (Al-Azhar-Moschee und Universität), sieht sich selbst als den Anführer der muslimischen Welt - ein Status, den der schiitisch-dominierte Iran zu schwächen versucht. 


Nun scheint es, als würden sich die Dinge ändern. Als die ägyptische Revolution im Januar 2011 ausbrach, hat die Islamische Republik mit seinem Lob nicht gezögert und sofort auf die Parallelen zur eigenen islamischen Revolution 1979 verwiesen.

Trotz der Unterschiede beider Länder, sagen Experten voraus, dass Ägypten zu einer sunnitischen Version des Iran werden könnte. 



Quelle: IH online

Dienstag, 26. Juni 2012

Naher Osten


Da ich lange Zeit, doch einige Jahre, im Nahen Osten verbracht habe, wollte ich schon lange einen Blog darüber schreiben. Auf der einen Seite sieht man am aktuellen Geschehen wie brisant dieses Thema ist, andererseits gibt es soviel Geschichte, die damit verbundenen Kulturen die auch Einfluss auf die europäische Kultur genommen haben, dass ich es trotzdem starten werde.

Dazu kommt noch, dass wenige "Westler" über den Orient Bescheid wissen und es auch sehr viele Missverständnisse, falsche Erwartungen in beiden Kulturbereichen gibt.

Historisch bezeichnete der Begriff „Naher Osten“ seit dem neunzehnten Jahrhundert das Gebiet des Osmanischen Reiches außerhalb Europas.
Doch der Nahe Osten ist heute eine geographische Bezeichnung, die heute im Allgemeinen für arabische Staaten Vorderasiens und Israel benutzt wird. Auch werden außerdem Zypern, die Türkei (teilweise nur Anatolien), Ägypten und der Iran dazugezählt. Der Nahe Osten schließt insbesondere die Region des Fruchtbaren Halbmondes und die Arabische Halbinsel mit ein.
Der Begriff Naher Osten ist von einer kontinentaleuropäischen Perspektive geprägt. Die Länder des Nahen Ostens liegen vom „Westen“ her gesehen im „Osten“.
Der deutsche Begriff Naher Osten überschneidet sich mit dem englischen Begriff Middle East, ist aber nicht mit ihm geografisch gleichzusetzen
Auch wird meist der Orient oder das Morgenland für das Gebiet des Mittleren und Nahen Ostens im politischen oder geografischen Sinne verwendet; der Vordere Orient ist dabei unscharf entsprechend der Nahe Osten. 



Schon in der Frühbronzezeit (2.900-2.000 v. Chr.) entstanden in Mesopotamien und in Ägypten einige der ersten Hochkulturen der Menschheitsgeschichte. 

Weiters bildeten sich im Alten Orient im Laufe der Jahrtausende mehrere Hochkulturen aus, es gab es immer wieder die verschiedensten Völker und deren Reiche wie die der:
Ägypter, Aramäer, Akkadier, Amalekiter, Ammoniter, Amoriter, Assyrer, Babylonier, Bujiden, Chaldäer, Edomiter, Elamiten, Gutäer, Hebräer (Hapiru), Helenen, Hethiter, Hurriter, Idrisiden, Ismaeliter, Kanaaniter, Kedrener, Lykier, Makedonier, Meder, Mittanier, Moabiter, Nabatäer, Parther, Perser, Philister, Phönizier, Ptolemäer, Safawiden, Seleukiden, Sikeler, Skythen, Sumerer, Urartäer, ... bis zur Zeit des Römischen Reiches.



Nach dem Zerfall des Römischen Reiches gab es Reiche wie die der Abbasiden, Ayyubiden,  Hasanwayhiden, Mamluken,  Marwaniden, , Kurden, Mongolen, Osmanen, Rawadiden,  Safawiden, Sassaniden, Seldschuken, ...

Als die osmanischen Türken die Mamluken 1516 besiegten, beherrschten die Osmanen den vorderen Orient mit kurzen Unterbrechungen 400 Jahre lang, bis sie im ersten Weltkrieg den Engländern unterlagen. 



Auch wenn der Islam nun seit Jahrhunderten vorherrscht, gab und gibt es im nahen Osten die verschiedensten religiösen Ausrichtungen und Schulen.
Alleine schon bei den beiden islamischen Hauptgruppen gibt es die Rechtsschulen der Sunniten ( Hanafiten, Malikiten, Hanbaliten und Schafiiten) und die der Schiiten ( Imamiten oder Zwölferschiiten, sowie die  Siebenerschia oder Ismailiten und die Zaiditen ).
Weiters gab/gibt es Ahmadiyten, Almohaden, Aleviten, Charidschiten,
Ibaditen, Wahhabiten, Drusen, Bahais, ... 

Und selbst das Christentum ist im Orient total zersplittert:
die  Äthiopisch-Orthodoxe Kirche, die Armenische Apostolische Kirche, die  Eritreisch-Orthodoxe Kirche, die  Georgische Orthodoxe Kirche, die  Katholische Ostkirche, die  Koptische Kirche, die  Orthodox-Syrische Kirche, die russisch-orthodoxe Kirche, die Assyrische Kirche des Ostens („Nestorianer“), ... 

sowie  Baptisten, Mormonen, Siebenten-Tags-Adventisten, Zeugen Jehovas, Samaritaner, ...


Und auch im Judentum gibt es die verschiedensten Richtungen wie
Konservatives Judentum, Liberales Judentum, Orthodoxes Judentum ( mit seinen Unterströmungen Modern Orthodox, Ultraorthodoxes Judentum, Neoorthodoxes Judentum, Chassidismus), Humanistisches Judentum, ... 



Wie Ihr schon im ersten Post erkennen könnt, obwohl ich noch gar nicht auf die verschiedenen Länder eingegangen bin, sind die möglichen Themen für die nahe Zukunft sehr vielseitig.