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Montag, 22. Februar 2016

Können Ägypten und Äthiopien sich den Nil teilen?




Öl ist das Glanzprodukt des Nahen Ostens, das die gesamte Welt sucht und das den Reichtum der Region jenseits aller habgierigen Träume bringt. Aber Wasser ist die profane Ressource, die für die Menschen dort eine noch größere Rolle spielt; ohne Wasser stehen sie vor der furchtbaren Wahl ihre Heime zu verlassen oder darin umzukommen.

Diese Wahl mag übertrieben erscheinen, aber die Bedrohung ist real. Ägypten sticht heraus; es hat die größte gefährdete Bevölkerung und ist, anders als der Irak und der Jemen, das Land mit den größten existenziellen hydrologischen Problem.

siehe unter:
Können Ägypten und Äthiopien sich den Nil teilen? :: Daniel Pipes


weitere Infos:


von Daniel Pipes

Englischer Originaltext: The Middle East Runs out of Water

Übersetzung: H. Eiteneier

Der ranghohe iranische Politiker Issa Kalantari warnte vor kurzem, dass Fehler der Vergangenheit die Wasservorräte des Irans so unzureichend gemacht hat, dass bis zu 70 Prozent oder 55 Millionen der 78 Millionen Iraner gezwungen sein werden ihre Heimat zu verlassen und in unbekannte Gebiete zu ziehen.

http://de.danielpipes.org/15836/naher-osten-wasser

Sonntag, 12. August 2012

Warum schweigt Israel zum arabischen Frühling?

Quelle: ILI News


Naher Osten - Middle East - POLITIK:
Warum schweigt Israel zum arabischen Frühling? 



Obwohl israelische Medien stündlich und mit vielen Details über die Vorgänge in der arabischen Welt berichten, schweigen israelische Politiker eisern.

Israel wurde vorgeworfen, nicht für die nach Freiheit und Demokratie in Ägypten strebenden Demonstranten Partei ergriffen zu haben und auch nicht der Opposition in Syrien zu helfen.


Das Schweigen erwies sich als goldrichtig - aus israelischer Perspektive. Heute kann Israel mit den islamistischen Wahlsiegern in Kairo kooperieren, weil es nicht eindeutig Partei ergriffen hat für oder gegen Mubarak oder die Demonstranten.

In Syrien sind die Verhältnisse noch undurchsichtiger. Der Staat Israel wird sich notgedrungen auch mit den künftigen Herrschern in Damaskus arrangieren müssen, gleichgültig wer aus dem Machtkampf hervorgeht.


Deshalb kann es sich Israel auch nicht leisten, Menschenrechtsverletzungen in der arabischen Welt anzuprangern, was in der Welt inzwischen eine beliebte Methode ist, politische Feinde zu verunglimpfen, während man bei Freunden oft nicht so genau hinschaut.



Quelle: ILI News
Naher Osten - Middle East - POLITIK 





Montag, 9. Juli 2012

Kommen sich Ägypten und der Iran näher?

Quelle: IH online

Naher Osten - Middle East - POLITIK:
Kommen sich Ägypten und der Iran näher?


Ali Akbar Salehi, Teherans Außenminister, gab bekannt, der Iran sei gewillt, die wechselseitigen Beziehungen zu Ägypten aufzubauen, die Botschaften wieder zu eröffnen und die Botschafter auszutauschen. 



Die Islamische Republik löste die formellen Beziehungen mit Ägypten, nachdem Kairo 1979 den Friedensvertrag mit Jerusalem besiegelte.
Der Iran störte sich auch an der Entscheidung Ägyptens, dem entmachteten Schah politisches Asyl zu gewähren.
Auch Kairos Unterstützung für Saddam Hussein während des Irakkrieges, als Ägypten geschätzte fünf Milliarden US-Dollar (umgerechnet über vier Milliarden Euro) sowie Panzer, Sowjetische Scud-B-Raketen und anderer Munition sponsorte.
Die Tatsache, dass Ägypten Hilfe aus den USA bekam (jährlich schätzungsweise zwei Milliarden US-Dollar) hat die Spannungen noch verstärkt. Iranische Beamte betitelten Ägypten wiederholt als „Marionette des Westens“. 


Das Mubarak Regime hat das Nuklearprogramm des Irans lange mit Misstrauen betrachtet, sowie auch die Unterstützung verschiedener terroristischer Organisationen (wie Hamas und Hisbollah), die die Sicherheit in der Region gefährden.
Ägypten, Zentrum der sunnitisch-islamischen Lehre (Al-Azhar-Moschee und Universität), sieht sich selbst als den Anführer der muslimischen Welt - ein Status, den der schiitisch-dominierte Iran zu schwächen versucht. 


Nun scheint es, als würden sich die Dinge ändern. Als die ägyptische Revolution im Januar 2011 ausbrach, hat die Islamische Republik mit seinem Lob nicht gezögert und sofort auf die Parallelen zur eigenen islamischen Revolution 1979 verwiesen.

Trotz der Unterschiede beider Länder, sagen Experten voraus, dass Ägypten zu einer sunnitischen Version des Iran werden könnte. 



Quelle: IH online