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Samstag, 4. August 2012

Türme Babylons




Türme Babylons [Taschenbuch]
Nasrin Amirsedghi
(Autor)


Das Resultat der Beiträge von jungen Autorinnen und Autoren steht nun neben der Qualität und die Pluralität der Textsorten neben der zum Ausdruck gekommenen kulturellen Vielfalt. mehrsprachige Anthologie (Deutsch, Englisch & ..)


Amirsedghi floh aus politischen Gründen aus dem Iran. Nach dem Studium der Romanistik, Literatur und Philosophie und Film im Iran und Italien studierte sie Islamwissenschaften und Pädagogik in Mainz. 

1996 gründete sie den Verein für Kultur und Migration e.V. „Deutschland von Innen und Außen“ (DIA). Im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz 2003 gestaltete sie die Kunstaktion „Türme Babylons“ des Mainzer Landesmuseums.

Amirsedghi beschäftigt sich mit dem Thema des interkulturellen Austauschs, dieser solle sich aber „nicht erschöpfen in [...] folkloristischen Aktivitäten“ oder in „gutgemeinten [...] Solidaritätsaktionen“.
Sie sieht in diesem Austausch eine Chance zum gegenseitigen Verständnis und Respekt. Das bedeute aber auch „Mut zur konstruktiven Kritik“, so zum Beispiel an der fehlgeleiteten europäischen Kulturpolitik, die die „uneingeschränkte persönliche Freiheit, Meinungsfreiheit, Freiheit der Presse und Künste“ nicht im erforderlichen Maße verteidige.







Freitag, 3. August 2012

Zeitgenössische arabische Literatur



Zeitgenössische arabische Literatur
Inamo - Sonderheft III

Autorinnen und Autoren:
Edwar al-Kharrat, Zakariya Tamer, Huda Barakat, Walid Mi´mari, Miloudi Chaghmoum, Khairy al-Dhahabi, Ahmed al-Aidy, Haytham el-Wardany, Arwa Abduh Uthman, Adania Shibli, Saadallah Wannus, Mahmoud Darwisch, Girgis Shoukry, Saadi Yussef, Adlène Meddi



Die hier versammelten Beiträge sind autonome Stimmen zeitgenössischer arabischsprachiger Autorinnen und Autoren. In ihren Texten drückt sich das Selbstbewusstsein von Menschen aus, die eingebettet in ihren jeweiligen Alltag, den Widersprüchlichkeiten ihrer Gesellschaften mit ihren arabischen, islamischen und globalisierten Identitäten und deren Infragestellungen begegnen.

Die Konfliktlinien, die sich im Leben jeder einzelnen und jedes einzelnen treffen, zwingen Menschen des Nahen und Mittleren Ostens und eben besonders ihre Intellektuellen, sich neu zu positionieren, sich zu artikulieren und zu übersetzen, kurz: sich ihrer selbst zu vergewissern. So erzählen die hier zusammengetragenen Texte von Sehnsüchten und Einsamkeiten, von Brüchen und Kontinuitäten, von Traditionen und von Modernen, von Erinnerungen und Träumen, aber vor allem von einem ungebrochenen Lebensmut angesichts einer desolaten sozialen und politischen Lage in den Staaten des Nahen und Mittleren Ostens.

Wir haben diese Texte als Beispiele einer zeitgenössischen arabischsprachigen Literatur in der Hoffnung ausgewählt, dass sich das deutschsprachige Publikum in ihnen wiedererkennt ohne das Andersartige in ihnen als das Fremde wahrnehmen zu müssen. Das Trennende im Fremden, das »Befremdliche« zu überwinden ist ein Wert an sich; ein Aufeinanderzugehen, ein Miteinanderreden, ein Dialog ist heute dingender denn je!