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Mittwoch, 25. Januar 2017

Länderinformation ÄTHIOPIEN




Demokratische Bundesrepublik Äthiopien
(Federal Democratic Republic of Ethiopia)
Slezak, Gabriele;
7. überarbeitete Auflage
Letzte Aktualisierung August 2009


Die über 2000 Jahre alte Geschichte und Kultur Äthiopiens
(http://liportal.inwent.org/aethiopien/geschichte-staat.html)
 ist ab dem 4. Jhd. christlich geprägt. Städte wie Axum, Lalibela und Gondar
waren nacheinander Herrschaftszentren. Ab dem 13. Jhd. bildeten sich die Feudalstrukturen des äthiopischen Kaiserreiches heraus. Die Kaiser des 19. Jhd.
betrieben eine Re-Zentralisierung, unter Menelik II (1889-1913) wurden die
Südprovinzen (Ogaden) erobert. Die Selbständigkeit konnte gegenüber Italien erhalten werden, als das angrenzende Eritrea 1890 italienische Kolonie wurde – mit
Ausnahme einer kurzen Phase (1935/36-1941) während des zweiten Weltkriegs.

1952 wurde Eritrea auf Beschluss der UNO föderiert, jedoch 1962 von Äthiopien
annektiert, was gleichzeitig den Anfangspunkt des Kampfes für dessen
Unabhängigkeit markierte und in einem bis heute andauernden
Grenzkonflikt zwischen Äthiopien und Eritrea resultierte.
(http://www.aussenministerium.at/view.php3?r_id=1511&LNG=de&version=)

Der letzte Kaiser, Haile Selassie, (1930-1974) entwickelte ansatzweise einen
– allerdings mit starker imperialer Zentralgewalt und Amharisierung
versehenen – modernen Staat.



Siehe weiters unter
http://www.oefse.at/fileadmin/content/Downloads/Publikationen/Laenderinfos/aethiopien09.pdf
.
.
Plan for Accelerated  and  Sustained  Development  to  End  Poverty
  -  PASEDP  [2005-2010]

(http://www.et.undp.org/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=8)

Agricultural-Development-Led Industrialization (ADLI)
(http://webapps01.un.org/nvp/frontend!policy.action?id=124)

Ministry of Finance and Economic Development
(http://www.mofed.gov.et/)


„Development Assistance Group“
(http://www.dagethiopia.org/Pages/error.aspx?aspxerrorpath=/Pages/Pages/DagCommon.aspx)

Ethiopia Country Strategy 2008-12 - ADA
(http://www.entwicklung.at/uploads/media/Ethiopia_Country_Strategy_2008-2012_02.pdf)
 

Montag, 22. Februar 2016

Können Ägypten und Äthiopien sich den Nil teilen?




Öl ist das Glanzprodukt des Nahen Ostens, das die gesamte Welt sucht und das den Reichtum der Region jenseits aller habgierigen Träume bringt. Aber Wasser ist die profane Ressource, die für die Menschen dort eine noch größere Rolle spielt; ohne Wasser stehen sie vor der furchtbaren Wahl ihre Heime zu verlassen oder darin umzukommen.

Diese Wahl mag übertrieben erscheinen, aber die Bedrohung ist real. Ägypten sticht heraus; es hat die größte gefährdete Bevölkerung und ist, anders als der Irak und der Jemen, das Land mit den größten existenziellen hydrologischen Problem.

siehe unter:
Können Ägypten und Äthiopien sich den Nil teilen? :: Daniel Pipes


weitere Infos:


von Daniel Pipes

Englischer Originaltext: The Middle East Runs out of Water

Übersetzung: H. Eiteneier

Der ranghohe iranische Politiker Issa Kalantari warnte vor kurzem, dass Fehler der Vergangenheit die Wasservorräte des Irans so unzureichend gemacht hat, dass bis zu 70 Prozent oder 55 Millionen der 78 Millionen Iraner gezwungen sein werden ihre Heimat zu verlassen und in unbekannte Gebiete zu ziehen.

http://de.danielpipes.org/15836/naher-osten-wasser