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Dienstag, 13. Januar 2015

Im Garten Isfahan





Im Garten Isfahan
Islamische Architektur vom 16. bis 18. Jahrhundert (Englisch)
Gebundene Ausgabe – von Werner Blaser  (Autor)

Mit der Eroberung durch die persische Fürstendynastie der Safawiden im Jahr 1502 begann die Blütezeit der heute iranischen Stadt Isfahan. 

Mit ihr entstand eine ganz eigene Architektur, die nach wie vor erhalten ist. Sie ist vor allem geprägt durch zweistöckige Backsteinbauten in massiver Bauweise, aufgelöst in Bogennischen. Diese fungieren im Erdgeschoss als Eingang, im Obergeschoss als Terrassen. 

Beispielhafte Bauten wie die Medresse Sultan (islamische Hochschule) und die sich daran anschließende Abassi Karawanserei (heute als Hotel genutzt) zeichnen sich bis auf ihre Stalaktitenverzierung durch schnörkellose Eleganz aus. Im Garten Isfahan präsentiert Meisterwerke persischer Architektur und Gartenbaukunst des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die eindrücklichen Fotos von Werner Blaser zeigen paradiesische Gartenlandschaften und faszinierende Bauten in Isfahan – der Stadt, deren Name nicht zu Unrecht mit «Perle des Ostens» übersetzt wird.












Isfahan, alternative Schreibung: Esfahan) ist die Provinzhauptstadt der gleichnamigen Provinz Esfahan im Iran mit etwa 1.755.000, inklusive des Umlands 2.071.000 Einwohnern (Stand: 2007).

Die Stadt liegt im Zentraliran, rund 400 Kilometer südlich der Hauptstadt Teheran auf einer Seehöhe von 1500 Metern in einer Flussoase im fruchtbaren Tal des Flusses Zayandeh Rud am Rande des Zagrosgebirges.

Im Süden und Westen der Stadt erheben sich die Bachtiari-Berge, und im Norden und Osten erstreckt sich die iranische Hochebene, die in die großen Wüsten übergeht.
Esfahan nesf-e dschahan – Isfahan ist die Hälfte der Welt, sagt ein persisches Sprichwort.
Seine Glanzzeit erlebte Isfahan unter der Dynastie der Safawiden, die Isfahan 1598 zu ihrer Hauptstadt machten und durch zahlreiche Prachtbauten und Gartenanlagen verschönten.
Die Safawiden waren eine aus Ardebil stammende Fürstendynastie in Persien, die von 1501–1722 regierte und den schiitischen Islam als Staatsreligion etablierte.





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